Island - Vulkane am Polarkreis - Ferienanlagen

Island – Vulkane am Polarkreis

Island – Vulkane am Polarkreis

Wer die Vulkaninsel Island noch nicht besucht hat, der hat ein ganz besonderes Urlaubsland ausgelassen. Nirgendwo sonst auf der Erde kommen so viele Gegensätze zu einander. Auf der einen Seite findet man auf Island zahlreiche Gletscher wie etwa der riesige Vatnajökull oder der Myrdalsjökull.

 

Andererseits findet man auf Island aber auch sprudelnde Geysire, die regelmäßig heiße Wasserfontänen ausspucken. Nur ein Indiz dafür, dass die Erde auf Island noch besonders jung ist und quasi noch in den Kinderschuhen steckt.

Junge Insel

Hier ist das Land noch im „werden“ und es ist nicht ungewöhnlich, dass neue Inseln entstehen oder Vulkane ausbrechen. Auch Erdbeben kommen vor und tektonisch liegt die Insel auf dem mittelatlantischen Rücken als so genannter Hotspot.

Trotzdem sind dies alles natürlich Extremereignisse, auch auf Island. Auch hier bricht nicht laufend ein Vulkan aus oder die Erde bebt. Aber das Land wird eben stark durch diese geologischen Ereignisse geprägt und gerade deshalb ist Island so interessant, nicht nur für Geologen, sondern auch für neugierige Urlauber.

Natur und Stadt

Ansonsten kann sich der Urlauber auf eine äußerst lebendige und quirlige Hauptstadt Reykjavik freuen, in deren Großraum ein Großteil der Inselbewohner lebt. Dafür sind andere Teile des Eiland nahezu unbewohnt – für Naturfreunde ist es dort genau richtig.

Die abgelegnen Westfjorde im äußersten Nordwesten des Landes bieten sich an für geführte Touren auf dem Rücken der berühmten und genügsamen Islandpferde. Auch Urlaub auf dem Bauernhof ist auf Island immer ein Erlebnis und so mancher verbringt einen Au-Pair Urlaub hier.

Auch mit dem Mietwagen und einem angemieteten Ferienhaus  lässt sich eine Reise nach Island optimal gestalten.

Kultur Islands

Auch die Geschichte des Landes ist interessant, denn die Wurzeln reichen in die Besieldungsepoche der Landnahmezeit durch die Wikinger zurück. Einst gründeten diese hier in Thingvellir, dem heutigen Nationalpark ihre Republik. Dann entdeckten isländische Seefahrer Grönland und Amerika, ehe das Land selbst unter dänische Herrschaft geriert und erst 1944 wieder unabhängig wurde. Damit ist das Land bis heute die jüngste skandinavische Nation, man spricht mit Isländisch eine kultivierte Literatensprache, die allerdings nicht leicht zu erlernen ist.

Die Isländer sind allerdings weltoffen und sprechen meist Englisch, manchmal sogar Deutsch und sehr interessiert an Europa. Man sollte sich auch die kulinarischen Spezialitäten anschauen, wenn man sie auch nicht immer selbst probieren muss. Der gegorene Eishai ist zum Beispiel nicht jedermanns Sache, aber das muss man selber abschätzen.

Bildurheber: Björn Winkelmann – Fotolia

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